Herzlichen Dank für die Hilfsbereitschaft

DRK und HLA-Laborteam hatten alle Hände voll zu tun - 31.03.2005

Ansprechpartner: Thomas Baumgartner
Telefon: 07534-7171
E-Mail: pressestelle@feuerwehr-reichenau.de
Bericht: Pressemitteilung
 

 

Pressemitteilung
Die Freiw. Feuerwehr Reichenau bedankt sich ganz herzlich, auch im Namen der Familie, für die riesige Hilfbereitschaft. Das DRK-Blutspendeteam mit dem Organisator Herr Tautorius, zusammen mit dem DRK Ortsverein Reichenau und dem HLA-Laborteam aus Ulm mit der Leitenden MTA, Frau Claudia Flach, hatten alle Hände voll zu tun. Mit fast 300 Blutspendern konnten insgesamt 381 Blutproben für die Typisierung der Gewebemerkmale (HLA-Klasse I-Testung; HLA= Humane Leukozyten-Antigene) innerhalb 6 Stunden gewonnen werden. Das HLA-Laborteam wird nun die nächsten Tage alle Proben auswerten und in die Knochenmarkspender-Datei aufnehmen.

Zu der Aktion am Donnerstag, 31.03.2005, hatte die Freiw. Feuerwehr Reichenau für Ihren, an Leukämie, schwer erkrankten Kameraden Josef Blum, 38 Jahre und Vater von drei Kindern, zur Stammzellenspende aufgerufen. Nun hoffen alle Beteiligten einen passenden Stammzellenspender für den Feuerwehrkameraden zu finden.

Dank der regionalen Printmedien und einiger Rundfunksender, konnte durch die Feuerwehr Reichenau relativ kurzfristig zu dieser Aktion aufrufen werden. Auch den Vertretern der Medien an dieser Stelle unser herzliches Dankeschön für die schnelle Berichterstattung. Ebenso vielen Dank den Mitarbeitern der Gemeinde Reichenau und den Verteilern für die Sonderausgabe des Mitteilungsblattes.

Überwältigend war auch der Eingang der Spendengelder zur Finanzierung der HLA-Typisierung. So konnten über 16.000,-- direkt in Bar eingenommen werden. Hinzukommen werden in den nächsten Tagen noch zusätzliche Spendengelder durch Überweisungen der Blutspender. Die Gelder fließen direkt auf das Knochenmark-Spendekonto Ulm der ARGE KMSB (Arbeitsgemeinschaft der Knochenmark-Spender-Dateien Deutscher Blutspendedienste). Die Kosten für die erste Grob-Typisierung werden derzeit weder vom Bund noch von den Ländern noch von den Krankenkassen finanziert. Diese Kosten von ca. 50,-- pro Spender müssen daher vollständig aus privaten Spendenmittel aufgebracht werden. Aus diesem Grunde sind alle Dateien in Deutschland, die sich um potentielle Knochenmarkspender bemühen, auf finanzielle Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen.

Nochmals unser herzlichstes Dankeschön...

Die Feuerwehrkameraden der Freiw. Feuerwehr Reichenau,
auch im Namen der Familie

Weitere Infos und Bilder im Internet:

http://www.transfusionsmedizin.uni-wuerzburg.de/km-und_stammzellspender.html
oder
http://www.feuerwehr-reichenau.de
oder bei der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei, Zentrale Tübingen, Telefon: 07071 / 943-0

 


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